Jugendmusikschule Ditzingen Jugendmusikschule Ditzingen e.V.

Gitarre / E-Gitarre

Was kann man spielen? / Wo kann man spielen?/ Was kann man mit dem Instrument machen?

Man kann alleine, in der Gruppe oder auch im Ensemble spielen. Die Spielweisen sind sehr vielfältig: eine Gitarre kann man zupfen oder auch schlagen. Egal ob Melodie, Bass oder Akkordbegleitung, Spaß macht es immer. Und wenn man besonders gut ist, dann kann man alles gleichzeitig!

In welchem Alter ist ein Beginn sinnvoll?

ab der 1. Klasse (in Ausnahmefällen schon ab 5 Jahren). Später ist ein Beginn natürlich auch möglich.

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen?

Feinmotorische Geschicklichkeit „Fingerspitzengefühl“. Gitarre spielen ist anstrengend und schwierig, vergleichbar mit Violine und Cello.

Wie hoch sollte der Übeaufwand sein?

Mindestens 15 Min. täglich

Kosten für ein Instrument? Wo bekommt man es? Was ist beim Kauf wichtig?

Ein neues Instrument kostet mindestens 200 €, gebrauchte sind teilweise günstiger zu bekommen. Jedoch sollte das Instrument ausschließlich im Musikfachgeschäft erworben werden!!! Die Lehrkräfte der JMS sind Ihnen dabei gerne behilflich. Im Regelfall beginnt des Unterricht auf einer „Konzertgitarre“ mit Nylonsaiten.

Welche Lehrer unterrichten das Instrument?

Christian Frank,  Boris Kischkat, Daniela Piasecki, Reinhard Luksch 

Unterrichtsinhalte/-ziele?

Melodiespiel nach Noten, Akkordbegleitung, anspruchsvolles Solospiel, Ensemblespiel

Hörbeispiel/ Videobeispiel

Kontaktperson

Daniela Piasecki

Allgemeine Informationen: kurze Geschichte

Kein anderes Instrument taucht so oft in unserem Alltag auf wie die Gitarre. Kaum ein Musikstil kommt ohne Gitarre aus, ganz zu schweigen von dem reichhaltigen Repertoire an Sololiteratur. Dieses reicht von der Klassik über Flamenco, Folk und Latin bis hin zu den unterschiedlichen modernen Musikgattungen wie beispielsweise Pop, Rock und Jazz.

Die E-Gitarre

Die E-Gitarre unterscheidet sich in erster Linie nicht sehr von einer klassischen Gitarre, sie hat ebenfalls sechs Saiten, die genauso gestimmt werden. Außerdem sind die Bünde die gleichen, nur das es davon mehr gibt. Die Saiten sind alle aus Metall und der Gitarrenhals ist schmaler. Da der Korpus kein Schallloch hat, werden die Saiten von Tonabnehmern abgenommen - mittels eines Verstärkers ergibt sich der Klang. Die Spielweise unterscheidet sich vor allem bei der Anschlagshand; die Saiten werden nicht mit den Fingern, sondern mit einem Plektrum angeschlagen. Die Greifhand wird von Artikulationstechniken wie z.B. bendings (die Saite verziehen)gefordert, die beim klassischen Gitarrenspiel eher nicht verwendet werden. Der Unterricht umfasst das Rhythmusspiel (Akkorde, Powerchords, Barréeakkorde mit verschiedenen Anschlagstechniken) und das Solospiel (Melodiespiel, Tonleitern in allen Lagen, freies Improvisieren)sowie Harmonielehre, Arrangement und Komposition.

Ziel ist es, den Schüler bandtauglich zu machen, d.h. man sollte rhythmisch genau spielen und frei über Akkordfolgen solieren können.

Die Vielfalt der E-Gitarrenanbieter ist groß, doch beschränken sich alle auf zwei Grundtypen, die Fender Stratocaster, die mit Singlecoil-Tonabnehmern ausgerüstet ist und einen eher knackigen Klang hat und die Gibson Les Paul mit Humbucker-Tonabnehmern, die einen eher fetten und warmen Klang hat. Einsteigermodelle sind schon ab 200-300 € zu haben, kleine Verstärker ebenso.