Jugendmusikschule Ditzingen Jugendmusikschule Ditzingen e.V.

Trompete

(c) epics / fotoliaWas kann man spielen? / Wo kann man spielen?/ Was kann man mit dem Instrument machen?

Heute erfreut sich die Trompete größter Beliebtheit in den verschiedensten Musikstilen wie zum Beispiel Jazz, Orchestermusik, Pop, Volksmusik und vielen mehr.

In welchem Alter ist ein Beginn sinnvoll?

Im Alter von ca. 6 - 8 Jahren, je nach physischer Voraussetzung

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen?

natürliche Begabung des jeweiligen Kindes ist hier sehr entscheidend!!! Bei Fragen berät Sie die Lehrkraft gerne.

Wie hoch sollte der Übeaufwand sein?

Möglichst täglich, Regelmäßigkeit ist wichtiger als die Länge der Einheiten! Zu Beginn sind etwa 20 Minuten täglich ideal.

Kosten für ein Instrument? Wo bekommt man es? Was ist beim Kauf wichtig?

Eine gute Schülertrompete bekommt man für etwa 500 - 800 € in vielen Instrumentengeschäften für Blechbläser. Die Lehrkraft der JMS ist Ihnen beim Kauf gerne behilflich.

Welche Lehrer unterrichten das Instrument?

Markus Krämer

Unterrichtsinhalte/-ziele?

Ensemblespiel, Rhythmik, Sololiteratur, Orchesterliteratur

Hörbeispiel/ Videobeispiel

Kontaktperson

Markus Krämer

Allgemeine Informationen: kurze Geschichte

Die Trompete ist ein sehr altes Instrument und es gibt sie schon seit etwa 3.000 Jahren. Früher wurde die Trompete, beziehungsweise ihre Vorgänger aus Bronze gegossen und nicht wie heute aus Blech geformt. Die Trompete wurde als Signalhorn genutzt oder fand auch Verwendung bei religiösen Zeremonien. Damals sah die Trompete noch sehr schlicht aus und war meist ein einfaches Rohr. Die Trompete hatte keine Ventile oder Züge, wie sie heute vor zu finden sind. Darüber hinaus gab es noch keine wirkliche Mechanik. Daher konnte man auf diesen Trompeten lediglich die Naturtöne aus der Naturtonreihe spielen. Die Töne aus der Naturtonreihe hatten allerdings große Lücken im Bereich der tieferen Töne. Im Mittelalter war das Trompete-Spielen nur wenigen privilegierten Menschen vorbehalten. Es gab so genannte Trompeter-Zünfte in denen das Trompetenspiel gelehrt wurde. Gespielt wurde meist nur auf Fürstenhöfen oder man fand Trompetenspieler bei wohlhabenden Handelsstädten als Ratsmusiker. Einfachen Spielleuten war es verboten Trompete zu spielen. Seit dem Jahre 1760 ist die Trompete ein fester Bestandteil bei Orchestermusik geworden.

Um 1810 entwickelte dann Heinrich Stölzel parallel zu Friedrich Blühmel das heute bekannte Ventilsystem. Zunächst wurden zwei Ventile in ein Horn eingebaut. Doch dann wurde rasch das dritte Ventil hinzugefügt und es entstand die heute bekannte Trompete in ihrer Urform. Im Jahre 1839 erfand schließlich Francois Perinet das heute am meisten genutzte und nach seinem Namen benannte Perinet- oder auch Pumpventil.